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Folge 267

Was mit Medien #267 mit Johnny Haeusler & mit Daniel Fiene und Herrn Pähler, aufgezeichnet am 19. Januar 2011 in Düsseldorf.
0) Intro
1) Bücherboom: Wie Spreeblick mit eBooks Geld verdient.
“Dann mach ich halt ein eBook”, muss sich Johnny Haeussler vom Blog Spreeblick überlegt haben und hat ein Experiment gestartet. Für 0,99 Euro hat er “I live by the river” herausgebracht; eine Sammlung von 15 Kurzgeschichten aus seinem Blog. Das eBook gibt es in mehr als 120 Shops und -was im Netz nicht alltäglich ist- die Kasse klingelt auch ordentlich. Wie das geht, erklärt Johnny Haeusler in Was mit Medien.

2) Rückrunde: Liga bald im Netz statt in der Sportschau?
Das Bundeskartellamt hat grünes Licht für ein Szenario gegeben, dass vor allem der ARD nicht gefällt: Die Fußballbundesliga könnte es ab 2013 nicht mehr wie gewohnt ab 18:30 Uhr in der Sportschau zu sehen geben, sondern zunächst bei einem Internetanbieter. Die Free-TV-Premiere gäbe es dann erst ab 21:45 Uhr. Ist Fußball-Deutschland für solch einen Plan bereit? Das kommentiert Radio-Hamburg-Fußballblogger Max Schmidt.

3) Postenpoker: ORF-Mitarbeiter protestieren gegen politische Einflussnahme!

“Nicht nur ärgern, sondern handeln”, das war das Motto von ORF-Mitarbeitern die mit einer Social-Media-Kampagne gegen die politische Einflussnahme in ihrem öffentliche-rechtlichen Sender protestiert haben. Höhepunkt war dieses Video, das bis heute  fast eine halbe Millionen Mal abgerufen wurde. Mit Erfolg: Der SPÖ-Mann Niko Pelinka (25) zieht seine Bewerbung als Büroleiter des ORF-Generaldirektors zurück. Die Hintergründe zu dieser Geschichte erzählt uns Dieter Bornemann, Redakteurssprecher des ORF.


Lesetipps:

  1. Folge #89
  2. Folge 209
  3. Folge 224

Comments (5)

  1. Pingback: was mit medien: Johnny, Fußball und der ORF | Die Hörsuppe

  2. Pingback: Linksverkehr KW 03/2012 » YOUdaz.com

  3. Ich finde es wirklich schade, dass euch bislang niemand ein Feedback bezüglich des Weiterlebens von “Was mit Köpfen” gegeben hat, deshalb hier meine Meinung: Ich finde schon, dass das Segment eine liebgewonnene Tradition ist, ich kann aber auch Herrn Pählers Sicht verstehen, dass das Ausarbeiten der Fragen einiges an Zeit beansprucht. Ich mag deshalb Daniels Idee aus der vorherigen Sendung, dass jeder von euch über das Thema spricht, was ihn in der Woche beschäftigt hat. Ohne Interview, ohne großen Bericht, sondern einfach ganz subjektiv und kurz. Das hat man dann auch parat, ohne sich groß vorbereiten zu müssen. Und erfüllt den gleichen Informationszweck wie “Was mit Köpfen”. Ansonsten: Macht weiter so!

  4. Ich finde “Was mit Köpfen” eigentlich sehr interessant. Ich mache “Nichts mit Medien” im beruflichen Alltag und bin immer wieder überrascht, was alles so passiert.
    Da Herr Pähler nun aber keine Lust mehr hat, sich regelmäßig Fragen zu “Was mit Köpfen” zu überlegen, dann ist das für mich zu akzepieren – schließlich sollt Ihr Spaß bei “Was mit Medien” haben und Euch nicht mit Themenblöcken quälen, an denen Ihr die Lust verloren habt.
    Ich bin mir sicher, dass Ihr es schafft, interessante Fundstücke gut ins Gespräch einfließen zu lassen! Und vielleicht kann “Was mit Köpfen” unregelmäßig gespielt werden – nämlich dann, wenn Herr Pähler wieder Lust hat ;-).

    Gruß, Sonja

  5. Pingback: Reaktionen « Ich und…

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