Unser Wochenrückblick auf die KW 46. Was haben wir in dieser Woche gelernt?

Sonntag, 14.11.: Der DuMont-Streit ist eine Posse, erklärt uns die FAZ. Am Wochenende verbreitet der Focus ein Interview mit Konstantin Neven DuMont, indem er offen und mit deutlichen Worten seinen Vater kritisiert.

Montag, 15.11.: Facebook will ein Social-Messaging-System einführen. Soweit die News. Nicht alle, aber so manche Journalisten Hofberichterstatter gespielt.

Dienstag, 16.11.: Alfred Neven DuMont stellt, “nicht ohne Humor”, fest, dass wir ihn noch lange ertragen müssen. Keine Sorgen, wir melden nicht mehr jeden Wasserstand im DuMont-Streit – dieser Brief von Konstantins Vater ist aber sehr lesenswert. Wer die ganze Posse in fünf Minuten zusammengefasst bekommen möchte, sollte sich unser Verlegermärchen in der aktuellen Podcast-Ausgabe ab Minute 16 anhören.

Mittwoch, 17.11.: Verleger schaffen Gesprächswert, nicht Google. Das sagt zumindest Hubert Burda im Meedia-Interview, einen Tag bevor die Zeitschriftentage in Berlin beginnen. Er ärgert sich über die leistungsorientierte Währung von Google. Siehe auch die FAZ.

Donnerstag, 18.11.: Wikileaks-Gründer Julian Assange wird erneut mit einem internationalen Haftbefehl gesucht. Nicht wegen seiner Wikileaks-Arbeit, sondern wegen Vergewaltigungs-Vorwürfen. Ist Wikileaks trotzdem in Gefahr, fragten wir uns?

Freitag, 19.11.: Twitter ist ein Agent des Wandels. Warum, erklärt Guadian-Chefredakteur Alan Rusbridger. Er hat 15 Gründe aufgeschrieben, warum Twitter für Medienhäuser relevant ist.

Samstag, 20.11.: DWDL ist neun Jahre alt und schreibt in diesem Jahren schwarze Zahlen.

Sonntag, 21.11.: Rupert Murdoch und Steve Jobs konzipieren eine “Zeitung” die es weder gedruckt, noch online, sondern nur als App gibt. Die “Zeitung” soll Daily heißen, sich um die USA drehen und im kommenden Jahr erschienen.