Nach der Aufregung um Newtopia — Hugo Egon Balder: Das Fernsehen ist heute ein einziger Beschiss

“Newtopia” gaukelt Authentizität vor, Tele 5 provoziert mit einer Talkshow, in der Alkohol konsumiert wird. Was sagt das über unsere Gesellschaft aus? Antworten gibt es in den Gesprächen mit Hugo Egon Balder, Tele-5-Chef Kai Blasberg und der TV-Kritikerin Klaudia Wick, die ihr in der aktuellen Ausgabe “Eine Stunde Was mit Medien” bei DRadioWissen nachhören könnt.

Das Gespräch mit Hugo Egon Balder, dem Schöpfer von “Der Klügere kippt nach”, haben wir an dieser Stelle noch einmal transkribiert.

Herr Balder, wie kam es zu “Der Klügere kippt nach”?  War das eine ich Schnapsidee für ein Fernsehformat, oder wollten sie eine Sendung starten, die bewusst etwas anders macht, als der ich TV-Einheitsbrei?

Hugo Egon Balder: Das eine hat das andere ergeben. Das war am Anfang eine Schnappsidee von Herrn Drechsler und mir. Mein alter Partner Drechsler hat ein Buch geschrieben, das “der Klügere kippt nach” heißt. An einer Hotelbar hatten wir dann die Idee: so etwas müsste man auch mal für das Fernsehen machen. Mittlerweile hat sich das Fernsehen so entwickelt, dass Fernsehen wirklich so entwickelt, dass dieses Format wirklich ein Gegenpol geworden ist. Das war nur als Gag gedacht, wir hätten nicht gedacht, dass wir das Format mal machen.

Wie viel Überzeugungsarbeit mussten Sie für das Format leisten?

Also ich muss gestehen, dass wir das Format nie angeboten haben. Wir waren bei keinem einzigen Sender. Wir haben es nur rum erzählt. Wenn wir in einer Runde zusammensaßen, haben wir von der Idee erzählt. Wir haben gelacht – die Jungs und Mädels vom Sender haben gelacht und gesagt: Tolle Idee, aber können wir leider nicht machen. Irgendwann kam der Kontakt mit Tele 5 zustande und Kai Blasberg sagte: Ich mache es sofort. Dann haben wir gesagt: Na gut, dann machen wir es.

In den 90ern haben Sie mit Brüsten provoziert. Jetzt erregt es schon, wenn in der Öffentlichkeit Alkohol getrunken wird – was sagt uns das über unsere Fernseh- Gesellschaft?

Das sagt uns nicht nur etwas über unsere Fernsehgesellschaft. Das sagt uns auch etwas über die Gesellschaft im Allgemeinen. Ich bin ein altes 60er-Jahre Kind. Bin 50 geboren und in den 60er-Jahren groß geworden. Damals hatte ich mehr Freiheiten, als meine Kinder heute haben. Wir leben im Zeitalter der Verbote. Früher gab es Sex & Drugs und Rock’n Roll. Heute gibt es Frauenquote, Rauchverbot und Laktoseintoleranz. Damit beschäftigen wir uns. Natürlich ist es vielleicht sehr wichtig, wenn man auf die Gefahren des Alkohols hinweist. Das ist auch nicht verkehrt. Aber letzten Endes ist doch jeder Mensch selber dafür verantwortlich. Genauso ist es mit dem Rauchen. Ich bin auch dafür, dass man in Restaurants wo Leute essen, nicht rauchen darf. Aber was wir momentan haben, ist übertrieben. Die Bundesregierung schafft die Zigaretten auch nicht ab, weil sie sonst viel weniger Geld in die Kassen kriegen.

Ich fand es auch beim Ansehen der Sendung spannend. Da dachte ich: Meine Güte, wie spießig sind wir doch geworden.

Wir sind spießig geworden. Wir sind nicht nur spießig, wir sind langweilig geworden. Aber in allen Bereichen sind wir langweilig geworden. Außer jetzt vielleicht beim Fußball, weil wir gerade Weltmeister geworden sind. Ansonsten ist alles große Langeweile. Auch in der Politik ist große Langeweile. Ich kenne keinen Politiker mehr, dem ich ansehe, dass er das wirklich meint, was er sagt.

Wenn Sie Gäste einladen, sagen die sofort zu – oder sind die unsicher, dass sie im Grunde gar nicht wissen, was in der Stunde passieren wird?!

Die Gäste die wir jetzt hatten und die wir haben werden, haben sofort zugesagt. Wir haben noch den einen oder anderen, der sagt: Ich warte noch, ich gucke mir das noch ein bisschen an. Das ist auch verständlich. Aber da gibt es entweder nur ein Ja oder ein Nein. Es besäuft sich ja auch keiner bis zur Besinnungslosigkeit. Außer Frau von Sinnen in der ersten Folge. Es geht ja auch darum, dass man sich in der Sendung volllaufen lässt. Es geht darum, dass man wie früher dort sitzt, ein Gläschen Wein und ein Bierchen trinkt —vielleicht ein Schnäpschen— und redet. Mehr ist nicht.

In dieser Woche gab es eine große Aufregung um das SAT-1-Format Newtopia. Die Kandidaten waren doch nicht so allein gelassen, wie es versprochen wurde. Kann Fernsehen überhaupt echt sein?

Da muss ich Ihnen ganz ehrlich sagen: Ja! Ich habe mich in meiner ganzen Fernsehzeit immer bemüht, bis auf ganz wenige Ausnahmen als ich noch ziemlich jung war und dachte ich mache einfach mal ein bisschen Fernsehen, da habe ich mich drängen lassen, irgendwas zu machen, was ich im Prinzip gar nicht wollte. Ansonsten habe ich mich immer bemüht, echt zu sein. Als es bei “Alles nichts oder” mit der kleinen Anarchie im Fernsehen losging, war nichts abgesprochen. Frau von Sinnen und ich waren so, wie wir waren. Wir haben uns in keinster Weise verstellt. Als wir “RTL Samstag Nacht” gemacht haben, haben wir einfach Sachen gemacht, die dem Drechsler und mir gefallen haben. Bei “Genial daneben” war alles improvisiert. Ich hasse es, mich zu verstellen. Ich bin so wie ich bin. Wenn man mich mag. ist gut. Wenn man mich nicht mag, ist auch gut. Was ich heute im Unterhaltungs-Fernsehen sehe, ist ein einziger Beschiss. Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen. Es wird getrickst, es wird gelogen – das ist unsere Fernsehwelt. Das Problem ist, dass die Fernsehmacher den Zuschauer für dämlich halten. Da muss ich leider widersprechen. So dämlich ist er nicht.

Kann ein echtes Format denn massentauglich sein?

Wahrscheinlich nicht. Die Menschen sind daran gewöhnt, sich bescheissen zu lassen. Sie wollen ja auch gar nicht darüber nachdenken. Ich habe so oft erlebt, dass eine der zahlreichen Partnerinnen, mit der ich in meinem Leben zusammen war, vor dem Fernseher saß und weinte. Sie hatte eine Sendung bei RTL gesehen, bei der Menschen Menschen gesucht haben, die sich Jahrzehnte lang nicht mehr gesehen haben. Dann weinte sie und ich habe zu ihr gesagt: Warum weinst du denn? — Es ist alles so traurig — Ich sage: Pass auf, Kind. Das ist alles von vorne bis hinten inszeniert. Man hat es mir nicht geglaubt, aber es ist leider so. Solange die Menschen davor sitzen und weinen, funktioniert es anscheinend.

Sind Sie deswegen vom Fernsehen desillusioniert?

Was heißt desillusioniert? Ich gucke mir die Sachen an, die ich mag. Es hat sich ja alles geändert. Es geht nicht mehr um Inhalte, sondern um Geld. Die Sender, die etwas machen könnten, nämlich die Öffentlich-Rechtlichen, weil sie genug Geld haben, die tun es nicht. Entweder, weil sie es nicht schaffen. Weil zu viele Menschen mitreden. Bei der ARD müssen zum Beispiel immer 70.000 Menschen mitreden. Das ZDF hat dann so eine wunderbare Idee wie ZDF Neo, was ich ganz großartig finde. Anstatt Leute wie Joko & Klaas in das ZDF-Hauptprogramm zu holen, lassen sie die abwandern. Es gibt in ZDF Neo eine wunderbare Musiksendung, die im Brauhaus stattfindet. Die ist großartig, versauert aber dort. Das ist alles traurig. Wenn ich schon so etwas mache, sollte ich auch mal den Mut haben, es auch mal in das andere Programm zu nehmen. Das tun sie nicht.

Das finde ich auch spannend: Ich habe den Eindruck, dass die öffentlich-rechtlichen Sender sich eher am Privatfunk zu orientieren und versuchen, deren Mechanismen noch zu perfektionieren…

Die Privaten sind ja mittlerweile fast öffentlich-rechtlicher als die Öffentlich-Rechtlichen. Da kann man sich nicht mehr orientieren. Das früher noch ganz anders. Es fehlt an Menschen, die Mut haben, etwas Neues zu machen. Ich habe früher bei RTL von Dr. Thomas und Marc Konrad den berühmten Satz gehört: Ein Flop ist die Regel! So! Und das ist es: Man muss halt damit leben, wenn man etwas macht, was man vorher nicht kalkulieren kann, dass es auch mal in die Hose geht. Das ist ja nicht schlimm. Dann hat man es probiert, und weiß, dass es nicht funktioniert. Dann macht man halt etwas Neues. Solange man nicht etwas Neues macht, wird man nie erfahren, ob es geht. Wir kaufen immer alles aus dem Ausland ein, weil die Jungs und Mädels etwas cleverer sind und Neues erfinden. Vieles lässt sich aber nicht auf Deutschland übertragen.

Sagt Hugo Egon Balder – der Schöpfer von “Der Klügere kippt nach” – montags, 22:15 Uhr bei Tele 5. Oder nachschauen auf tele5.de.

Medien unterschätzen ihre Attraktivität für Hacker — Interview mit dem Internetsoziologen Dr. Stephan Humer nach dem Angriff auf TV5 Monde

Mittwochabend, 22 Uhr. Der internationale französische Sender TV5 Monde erlebt einen gigantischen Hackerangriff. Für etliche Stunden fällt das TV-Programm aus. Auch die Webangebote werden gehackt und mit Propaganda der Terromilliz “Islamischer Staat” bespielt. Es bekennen sich Mitglieder der Terrorgruppe Cyber-Kalifat. Der Schaden ist noch nicht komplett behoben, die französische Regierung zeigt sich erschüttert und will mit den Medien ein Sicherheitskonzept gegen solche Hackerangriffe erarbeiten.

Es ist nicht der erste Hackerangriff auf Medien. Für Schlagzeilen sorgte vor wenigen Monaten der große Angriff auf Sony. Hacker aus Nordkorea gingen vermutlich gegen die kritische Komödie “The Interview” vor. Warum werden Medien gehackt? Über die Symbolik von Hacker-Angriffen auf Medien haben wir mit Dr. Stephan Humer, Internetsoziologe und Herausgeber des Buches “Terrorismus A/D”, gesprochen. Das Gespräch war in “Was mit Medien” bei DRadioWissen in der Ausgabe vom 09. April 2015 zu hören. Die Sendung könnt ihr auch im Soundcloud-Player auf dieser Seite nachlesen. Es folgt eine Abschrift des Gesprächs.

Wenn Hacker Unternehmen oder Regierungseinrichtungen hacken geht es oft um Schaden und um das Entwenden von Informationen. Worum geht Hacker, wenn sie Medien hacken?

Humer: Die Symbolik ist hier der wichtigste Aspekt. Wir leben in einer Gesellschaft, die ohne Medien Informationen nicht mehr transportieren kann. Es ist unabdingbar sich zu informieren. Wenn man sich diesen Kanal zu Nutze macht, hat das Vorteile. In kurzer Zeit kann man enorm viel Erfolg haben.

Letzte Nacht um 22 Uhr ging dieser Hackerangriff los – noch sind nicht alle Details bekannt – aber was hat Sie am Meisten bei diesem Angriff überrascht?

Wie leicht die technische Umsetzung in dieser Breite tatsächlich gewesen sein muss. Nachdem was man bisher gelesen hat, gab es keine mehreren Ebenen von Schutzmechanismen. Mit relativ wenig Aufwand konnten Personen gleich mehrere Ebenen angreifen. Das Fernsehprogramm, Facebook und Twitter – einmal das Komplettpaket. Das ist erstaunlich, denn eigentlich gehört es zum 1×1, sich in unterschiedlichen Bereichen individuell abzusichern und dafür zu sorgen, dass nicht einer mit einem Generalschlüssel alles machen kann. Das war auf dem ersten Blick erstaunlich. Da bin ich gespannt, wie es intern gelaufen ist. Diese Prozesse sind dann doch schon sehr fragwürdig.

Warum hat es Ihrer Meinung nach TV5 Monde erwischt? Ist es die politische Bedeutung des Ziels, oder war es ein einfaches?

Aus meiner Erfahrung dreht es sich um die Frage: Geht es, oder geht es nicht. Da schien es, wie es derzeit aussieht, relativ einfach gewesen zu sein. Dann wählt man halt diesen Sender aus. In der Regel werden wir nie erfahren, was im Hintergrund noch gelaufen ist, wo man es noch versucht hat und dann an Grenzen gestossen ist. Der IS hat die Angewohnheit, gerne plakativ und deutlich zu sagen “Großer Erfolg von uns” und “seht an, was wir hier können”. Natürlich kommen noch Gründe wie politische Bedeutung und Reichweite hinzu, aber es steht und fällt alles mit der Frage, ob ich den Angriff durchführen kann — oder nicht.

Und schon ist der IS wieder in den Schlagzeilen …

Definitiv, denn das ist ja das, was sie wollen. Sie haben auch die Angewohnheit, auf Ereignisse aufzuspringen, bei denen man gar nicht davon ausgeht, dass es ein glänzender Erfolg des IS war. Propagandamöglichkeiten werden genutzt, wo sie anfallen. Nach außen sieht es immer dann so aus, als ob nie etwas anderes das Ziel gewesen wäre. Als ob man einen riesigen Erfolg zu verbuchen hat. Aber das ist im Hintergrund dann meistens nicht ganz so einfach.

Welche Symbolik hat solch ein Hackerangriff auf ein Medium?

Ganz allgemein geht es immer darum, dass Terroristen die Köpfe, die Gedanken erobern und einigermaßen durcheinander bringen wollen. Sie wollen in der Regel keinen Raum erobern. Man möchte Schrecken verbreiten. Ein Hackerangriff mit terroristischem Hintergrund zeigt, dass man eben angreifbar ist und dass man sich nicht sicher fühlen kann. Hier ist es auch ein wichtiges Ziel, dass die Propaganda verbreitet wird. Um den IS ist es in den vergangenen Monaten etwas ruhiger geworden, was die Verbreitung angeht. Man kann damit die Menschen in den europäischen Ländern aufrütteln und ihnen vermitteln, dass sie sich zu dieser Ideologie hingezogen fühlen. Mit wenig Aufwand wird auf sehr vielen Ebenen sehr viel erreicht.

Das klingt fast so, als ob wir künftig noch häufiger mit Hackerangriffen auf Medien rechnen müssen…

Absolut! Erstens, wegen der Idee dahinter. Es bleibt verführerisch und das wird sich so schnell nicht ändern. Zweitens, weil es geht. Es gibt in vielen europäischen Ländern und auch in Deutschland einen Nachholbedarf. Viele Dinge werden nicht wirklich geregelt. Man hofft immer, dass alles gut geht. Solange alles gut geht, ist alles schön und so rettet man sich über die Zeit. Drittens sind Medien-Hacks durch so ein Ereignis wieder in den Vordergrund gespült worden. Andere springen jetzt auf den Zug auf. Dann kommt in der Regel auch die andere Seite, die sagt: Jetzt müssen wir uns besonders absichern.

Wie müssen Medienkonzerne ihre IT-Sicherheitspolitik überdenken?

Ich befürchte, nachdem was ich bei verschiedenen Firmen gesehen habe, dass die eigene Rolle zu klein eingeschätzt wird. Man weiß zwar, dass man wichtige Dinge macht und man sieht sich auch gerne als wichtigen Teil der Gesellschaft, aber so wird oft aus IT-Sicht nicht gearbeitet. Es wird gesagt “Wir sind ja keine Bank, was brauchen wir jetzt für rigorose Sicherheitsmaßnahmen – das stört nur unseren Arbeitsablauf.” Medienschaffende müssen jetzt auch sehen, dass ihre Verantwortung relativ groß ist. Medienanbieter sind bedeutender, sensibler und angreifbarer als viele andere Firmen. Das sollte man sich jetzt noch mal vor Augen führen.

Müssen sich auch einzelne Journalisten Sorgen machen?

Die stehen nicht ganz so im Vordergrund, wie die Medienhäuser selber. Ich würde natürlich dafür plädieren, dass man individuell das beste an Sicherheitsvorkehrungen für sich selbst herausholt. Unabhängig ob man Journalist ist oder nicht – in der digitalen Welt ist man immer angreifbar. Das sollte man sich entsprechend Gedanken machen.

Dr. Stephan Humer twittert unter @netsociology.

 

Wir bauen um. Merkt euch unseren neuen Sendeplatz.

1551674_662257133818022_467051613_nWir bekommen bei DRadio Wissen einen neuen Sendeplatz! Seit der letzten Woche sind wir mit unserem ganzen Sender in einer kleinen Relaunch-Pause.

Ab der kommenden Woche hört ihr uns immer an jedem Donnerstag um 20—21 Uhr bei DRadio Wissen!

Hintergründe zum neuen DRadio Wissen verrät unser Chef im Interview mit der Radioszene.

Was sich bei unserer Sendung verändert und welches neue Format wir künftig auch bei DRadio Wissen moderieren werden, könnt ihr im privaten Blog von Daniel nachlesen.

Folge 339

Daniel Fiene und Herr Pähler reden mit [4:48] Sebastian Esser über ein Jahr Krautreporter.de. [19:50] Oliver Hinz von der Sportschau berichtet von deren Social-Media-Quellen-Experiment. [46:11] In unserem Live-Hörspiel müssen Daniel und Herr Pähler ihre Dschungelprüfung absolvieren: Lüftet das Geheimnis um das Edward-Snowden-Interview in der ARD!

Ihr hört eine Sendung von DRadioWissen. Die Erstausstrahlung gab es am 30.01.2014 um 18:03 Uhr. Vertiefende Infos und Links gibt es auf unserer Sendungsseite bei DRadioWissen. Schon den Podcast abonniert? Schon uns auf Facebook gefolgt?

 

Folge 338

In dieser Ausgabe berichten Herr Pähler und Daniel Fiene zusammen mit der Medienjournalistin Vera Linß über die DLD Conference, die in dieser Woche in München stattgefunden hat.  Dort waren in diesem Jahr u.A. die Gründer von WhatsApp, Nest, BuzzFeed und UpWorthy. Ihr hört Interviews und Statements mit (ab 13:05) Jeff Jarvis (US-Medienprofessor),  (ab 47:07) Nick D’Aloisio (Yahoo News Digest),  Greg Harper (US-Technik-Experte),  Eli Pariser (UpWorthy), Jochen Wegner (Chefredakteur Zeit Online) und Daniel Bröckerhoff (freier Journalist).

Daniel hat über die DLD Conference auch in seinem Blog berichtet. Hier gibt es die Notizen von Tag 1, Tag 2 und Tag 3.

Ihr hört eine Sendung von DRadioWissen. Die Erstausstrahlung gab es am 23.01.2014 um 18:03 Uhr. Vertiefende Infos und Links gibt es auf unserer Sendungsseite bei DRadioWissen. Schon den Podcast abonniert? Schon uns auf Facebook gefolgt?

 

Folge 337

Daniel Fiene und Herr Pähler reden mit [2:22] Tim Rahmann von der Wirtschaftswoche über seinen Bericht über den hessischen Landesparteitag der AFD, und warum er blieb als alle Journalisten gehen sollten. [11:55] Dominik Brück von Hamburg Mittendrin stellt die Idee Call A Journalist vor. [37:44] Wir fassen den CCC-Vortrag von Enthüllungsjournalist Glenn Greenwald zusammen und spielen die Highlights vor.

Ihr hört eine Sendung von DRadioWissen. Die Erstausstrahlung gab es am 16.01.2014 um 18:03 Uhr. Vertiefende Infos und Links gibt es auf unserer Sendungsseite bei DRadioWissen. Schon den Podcast abonniert? Schon uns auf Facebook gefolgt?

 


Welt am Sonntag vs. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung?

wamsfas01

Wir haben die Sonntagsfrage gestellt. Wie schon 2009. Welt am Sonntag oder Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung?

Während es 2009 bei diesem Test eine Überraschung gab, haben sich die Ansprüche der Leser in der Zwischenzeit eindeutig gesteigert. In den letzten fünf Jahren haben sich beide Zeitungen in ihrer Ansprache nicht groß verändert — von daher kommt es beim Ergebnis zu einer kleinen Überraschung.

Den Test findet ihr im Blog von Daniel.

Folge 336

Lange ist es erwartet worden, jetzt hat  in Deutschland der erste Profifußballer sein schwules Coming-Out gehabt. Thomas Hitzelsperger hat mit seinem Interview in der ZEIT für Aufsehen gesorgt. Doch wie reagieren die Medien und deren Leser? Wie ist das Interivew entstanden? Das klären wir in dieser Ausgabe von unserem Medienmagazin.

Wir reden mit Journalistin Carolin Emcke (Webseite / Twitter) über ihr Interview mit Ex-Nationalspieler Thomas Hitzelsperger über sein Coming-Out und mit Medienjournalist Stefan Niggemeier (Webseite / Twitter) über die Reaktionen der Medien.

Ihr hört eine Sendung von DRadioWissen. Die Erstausstrahlung gab es am 09.01.2014 um 18:03 Uhr. Vertiefende Infos und Links gibt es auf unserer Sendungsseite bei DRadioWissen. Schon den Podcast abonniert? Schon uns auf Facebook gefolgt?


Folge #335

Foto (1)Am 01. Januar 2014 feiern wir 20 Jahre Deutschlandradio und 30 Jahre Privatfunk in Deutschland. Aus diesem Grund bekommen Daniel und Herr Pähler Besuch von Andreas Knedlik (Foto: Mitte). Er bringt viele historische Hörfunkschnipsel aus seinem privaten Hörfunkarchiv mit, welches ihr unter www.digiandi.de findet. Seid bei der akustischen Deutschlandreise in dieser “Was mit Medien”-Ausgabe dabei.

Ihr hört eine Sendung von DRadioWissen. Die Erstausstrahlung gab es am 02.01.2014 um 18:03 Uhr. Vertiefende Infos und Links gibt es auf unserer Sendungsseite bei DRadioWissen. Schon den Podcast abonniert? Schon uns auf Facebook gefolgt?


Top